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Grundlagen der Erziehung: SITZ

Eine der ersten Übungen, die man auch schon mit dem jungen Hund sehr gut üben kann und auch sollte, ist das Hinsetzen auf Befehl.

Für den Befehl zum Hinsetzen hat man mehrere Möglichkeiten: Ein Handzeichen, ein Stimmbefehl oder die Kombination aus beiden.

Im Idealfall kann man das Sitz sowohl auf Handzeichen als auch nur auf das akustische Signal zuverlässig vom Hund abrufen. Manche Hundebesitzer finden es schicker, wenn der Hund auf Handzeichen sitz macht. Das bleibt jedem selbst überlassen – jedoch ist es ratsam, das Sitz auf Stimmbefehl ab und an zu üben, um den Hund auch zum Sitzen zu veranlassen, wenn man die Hände gerade woanders braucht.

Wie der Stimmbefehl lautet ist dem Hund egal, jedoch empfiehlt sich ein einfaches und prägnantes Wort, das sich auch gut rufen lässt. Warum also nicht auf ein einfaches „SITZ“ zurückgreifen?

Natürlich können Sie Ihrem Hund auch jedes andere Wort als Befehl beibrigen. In meiner Hundegruppe war eine Dame, die ihrem Hund als Sitzbefehl den Laut „TSCHUNG“ beigebracht hatte. Der Hund hat bei dem Wort „TSCHUNG“ auch brav sitz gemacht – nur wenn jemand fremdes auf den Hund aufpassen sollte musste dieser eben erst das zum Hund passende Vokabular lernen (sie hatte für die anderen Befehle auch recht lustige Wortkreationen auf Lager), was sich im Alltag als recht unpraktisch erwiesen hat…

Sitz beibringen ist sehr einfach:
Nehmen Sie etwas leckeres in die Hand.

Am besten nimmt man ein Leckerchen, das einen starken Duft verströmt wie Käse oder ein Stückchen Wurst. Trockene Leckerchen sind auch geeignet (vor allem im Winter bekommt man von diesen nicht noch zusätzlich kalte Fingerspitzen), aber bei Hunden, die nicht soooo versessen sind auf Nahrung kann die Erziehung mit feuchten, stark riechenden Leckerchen leichter sein.

Lassen Sie den Hund an dem Leckerchen schnuppern oder auch mal eines davon probieren. Er soll ja merken, dass sich die Sache für ihn lohnt. Dann halten Sie, wenn der Hund vor Ihnen steht, das Leckerchen vor ihn hin und führen es im leichten Bogen über seinen Kopf hinweg in Richtung Rücken.

Er wird Ihrer Hand mit der Nase folgen wollen. Die meisten Hunde setzen sich bei dem Ablauf von ganz alleine hin, um das Leckerchen nicht aus der Nase zu lassen.

Beobachten Sie Ihren Hund dabei genau. Sobald das Hinterteil beginnt, sich zu senken, sagen Sie Ihren Sitz-Befehl und wenn der Hund sich hin setzt geben Sie Ihm SOFORT das Leckerchen.

Der Zeitpunkt ist dabei sehr wichtig. Erheblich ist auch, dass das Kommando zunächst leise gesprochen wird. Hunde haben sehr gute Ohren und hören auch ein leises „sitz“. So stellen Sie sicher, dass Sie einen sensiblen oder jungen Hund nicht durch ein zu lautes Kommando erschrecken und das Hinsitzen dadurch womöglich abbrechen.

Bitte drücken Sie das Hinterteil Ihres Hundes nicht nach unten, um ihn zum Sitzen zu zwingen. Dadurch würde er das Sitz nur negativ verknüpfen und tut es wenn überhaupt nur ungern.

Wenn der Hund sich partout nicht setzen will kann das durchaus am Untergrund liegen. Manche Hunde sitzen nicht gerne im Gras, andere mögen keinen harten Untergrund. Versuchen Sie verschiedene Untergründe aus. Zum Lernen benutzen Sie einfach den, auf dem Ihr Hund am ehesten Sitz macht. Ist das Sitz einstudiert und klappt gut, gehen Sie auf einen weniger beliebten Untergrund.

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