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Impfungen – die vier wichtigsten Krankheiten

Die meisten Hunde, zumindest die, die vom Züchter stammen, erhalten die ersten Impfungen und damit mit Grundimmunisierung gegen die wichtigsten Hundekrankheiten im Welpenalter. Diese Impfungen sollten regelmäßig aufgefrischt werden, um den Impfschutz zu erhalten.


Im Folgenden sind die vier Krankheiten, gegen die jeder Hund auf jeden Fall geimpft werden sollte, kurz beschrieben:

  1. Parvovirose oder Hundeseuche
    Die Parvovirose, im Volksmund auch Hundeseuche genannt, ist eine schwere Darmerkrankung, die durch Viren (Parvovirus) hervorgerufen wird. Hauptsymptom sind heftigste Durchfälle, die das Tier binnen weniger Stunden austrocknen können. Der Wasserverlust kann nicht durch normales Trinken ausgeglichen werden.

    Nur etwa 10% der Tiere, die mit dem Virus in Berührung kommen, zeigen Symptome. Die restlichen Tiere bilden auch ohne selbst zu erkranken Antikörper gegen diese Krankheit. Dennoch sind vor allem Welpen und ältere Tiere extrem gefährdet, an Parvovirose zu sterben, vor allem, wenn die Behandlung nicht wirklich frühzeitig einsetzt. Wird rechtzeitig in ausreichendem Umfang behandelt überleben 80-90% der erkrankten Tiere.

  2. Staupe
    Staupe wird durch den Paramyxovirus ausgelöst. Die Verlaufsformen sind verschieden, so kommt es nach der Infektion zu einer Fieberkurve mit zwei Peaks. Der erste Höhepunkt tritt dabei etwa 8-48 Stunden nach der Infektion ein und ist die direkte Folge der Virusinfektion. Der zweite Gipfel der Fieberkurve zeigt sich stark verzögert und wird durch eine der Virusinfektion folgende bakterielle Infektion ausgelöst, da der geschwächte Körper für Bakterien den idealen Angriffspunkt bietet. Symptome sind starke Nasen- und Augenentzündungen mit Eiterausfluss, Mandelentzündungen, Hautausschlag, Beschwerden beim Schlucken und Atmen sowie Erbrechen. Sind diese symptome abgeklungen können dennoch nach scheinbarer Genesung, Neurologische Symptome (Krämpfe, Anfälle, Lähnungen) auftreten. Da 50% der erkrankten Tiere bereits an der Virusinfektion selbst sterben sollte gegen Staupe unbedingt geimpft werden. Der Impfschutz ist in den meisten Fällen 100%ig.

  3. Hepatitis contagiosa canis
    Ausgelöst durch das Canine Adenovirus 1 ist diese Krankheit vor allem fpr Jungtiere und Senioren unter den Hunden eine echte Bedrohung. Während viele gesunde, erwachsene Tiere ohne Symptome zu zeigen Antikörper bilden, nachdem sie mit einem infizierten Tier Kontakt hatten, können junge, alte oder schwache Tiere schon wenige Stunden nach dem Kontakt an Sepsis (Blutvergiftung) sterben.

    Die etwas mildere Verlaufsform ist durch Durchfall, Erbrechen, Fieber, Vergrößerung von Milz und Leber sowie Ödemen, Schleimhautblutungen und Bauchwassersucht gekennzeichnet.

    Selbst der mildeste der möglichen Verläufe mit Durchfall, Erbrechen, Fieber und Augenentzündungen birgt die Gefahr der chronischen Leder- oder Nierenentzündung.

  4. Tollwut
    Die Tollwut, hervorgerufen durch den Rhabdovirus, ist eine in den meisten Fällen tödlich verlaufende Krankheit mit schwerem Verlauf. Die unterschiedlichen Symptome macht die Diagnose oft schwer, so dass eine Behandlung meist erst zu spät einsetzt. Doch selbst eine frühzeitige Behandlung hat nur wenig Aussicht auf Erfolg. Symptome sind vor allem Wesensveränderung, Aggression, Unruhe, Zerbeissen von Gegenständen, Speichelfluß und Abscheu vor Wasser.

    Bei dem Verdacht auf Tollwut muss ein ungeimpftes Tier umgehend getötet werden, da diese Krankheit (meldepflichtige Seuche) auch auf den Menschen übertragbar ist und auch her fast immer tödlich verläuft. Ein Behandlungsversuch ist gesetzlich verboten.

    Schon allein deshalb sollte jeder Hund (und jedes andere außerhalb des Hauses agierende Säugetier wie Katzen, Pferde etc.) unbedingt gegen Tollwut geimpft werden.

    Für den Auslandsaufenthalt bzw. das Ausreisen von Tieren gelten je nach Reiseland Vorschriften für die Tollwutimpfung (Tage seit letzter Impfung, Feststellung eines ausreichenden Impfschutzes (Tollwut-Titer), Quarantäne)

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