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Hund im Auto – auch im Winter problematisch…

Einkaufen, mal schnell zum Bäcker, das Kind von der Schule holen und noch kurz mit der Mathelehrerin reden. Gelegenheiten, zu denen der Hund einfach kurz im Auto warten muss gibt es zu Hauf. Dass das vor allem im Sommer zu Problemen führen kann ist inzwischen hinlänglich bekannt, heizt sich so ein Auto-Innenraum binnen Minuten auf unerträgliche Temperaturen auf – und das nicht nur, wenn der Wagen in der Sonne steht, sondern sogar im Schatten.

Dass man auch im Winter den Hund nicht einfach im Auto warten lassen sollte, darüber machen sich leider nicht so viele Leute Gedanken.

Generell isolieren Autos schlecht. Der Innenraum kühlt schnell aus und gerade bei Temperaturen, wie sie derzeit in fast ganz Deutschland herrschen, kann das für den Hund ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Je kälter die Umgebung, desto schneller wird der Hund anfangen zu frieren. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

Das Fell
Je dicker die Unterwolle und je “mehr” Fell ein Hund hat, desto besser verträgt er auch niedrige Temperaturen. Ein Husky friert nunmal naturgegeben eher selten, während ein Whippet beispielsweise, je nachdem, wie er’s gewohnt ist, unter Umständen schon bei einstelligen Plusgraden mit den Zähnen klappert.

Das Alter
Junge und sehr alte Hunde können viel schlechter mit niederen Temperaturen umgehen als Erwachsene. Vergleichbar ist das mit uns Menschen: Kinder und Greise haben schlicht eine schlechtere Temperaturregulation, können sich nicht so leicht durch Zittern aufwärmen wie beispielsweise ein fitter, junger Erwachsener.

Die Fitness
Je sportlicher “trainiert” das Tier ist, desto besser kann es Temperaturunterschiede ausgleichen. Das liegt zum Einen daran, dass trainierte, sportliche Tiere mehr Muskelmasse haben als “Couchpotatoes” und “Handtaschensitzer”. Damit können sie ihre Körpertemperatur durch physiologisches Zittern viel besser erhöhen. Außerdem ist der Kreislauf eines “Sportlers” deutlich belastbarer und kommt mit den Körperreaktionen auf Kälte besser zurecht

Die Größe
Kleine Tiere haben im Bezug auf ihre Körpermasse eine viel größere Körperoberfläche als Große. Da die Temperatur über die freie Körperoberfläche abgegeben wird, sinkt sie umso schneller, je mehr Kontaktfläche besteht. Das heißt: kleine Tiere kühlen viel schneller aus als große.

Bewegung
Im Auto kann sich der Hund natürlich nur wenig oder kaum bewegen. Je weniger Bewegungsmöglichkeiten er hat, desto schlechter kann er sich durch Bewegung aufwärmen.

Alles in Allem kann man zusammenfassend sagen:

Hunde sollten im Winter nicht mehr als einige Minuten im Auto warten müssen. Dass ein Hund erfriert, das dauert sicher länger, aber krank werden und sich unterkühlen, das geht schneller als man ahnt. Außerdem wollen wir unseren vierbeinigen Freunden ja keine schlechte Zeit machen – und zitternd im Auto warten ist sicher nicht gerade eine der Top 10 auf der “was ich schon immer mal machen wollte”-Hunde-Liste.

Wer seinem Hund also was gutes tun will, nimmt ihn im Zweifelsfalle lieber mit – vielleicht wird die Mathe-note des Nachwuchses im kommenden Zeugnis dann ja besser 😉

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