Hundehalsbaender nach Wunsch mit Bestickung und auf Maß gefertigt

Für uns alltäglich für Hunde gefährlich – Teil 1: Zwiebeln und Knoblauch

Die meisten Hundehalter wissen, dass Schokolade oder besser gesagt der darin enthaltene Kakao durch das Theobromin, das im Kakao in hohem Maße vorhanden ist, Hunden schaden kann. Schon eine Tafel Zartbitterschokolade enthält genug Theobromin, um einem kleinen Pudel den Gar aus zu machen, doch schon weit kleinere Mengen können zu ernsthaften, oft nicht reparablen Gesundheitsschäden führen. Was viele Hundehalter jedoch nicht wissen, dass Schokolade nur eine von einer ganzen Reihe an Lebensmitteln ist, die für uns Menschen alltäglich oder sogar lecker sind, für Hunde jedoch unter Umständen sogar tödlich sein können. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem ersten Lebensmittel dieser Art:

Knoblauch, Zwiebel und Co.
Zwiebelartige Gewächse, zu denen auch der Knoblauch gehört, enthalten einen Stoff namens N-Propyldisulfid, der bei allen hundeartigen zur sogenannten Hämolyse führt. Das bedeutet, dass sich die roten Blutkörperchen auflösen und ihre Funktion, nämlich die Verbreitung von lebenswichtigem Sauerstoff im Hundekörper, nicht mehr erfüllen können. Die Folgen sind Atemnot, Zittern, Erbrechen, Durchfall sowie lebensgefährliche Schockzustände. Schon der Verzehr einer kleinen Zwiebel kann zu ernsthaften Vergiftungserscheinungen führen, aber auch kleinere Mengen über längeren Zeitraum, wie sie z.B. öfter als Futterdreingabe gegen Zecken empfohlen werden, können die Ursache einer Anämie (=Blutarmut) sein, die dem Hund das Leben schwer macht. In der tierärztlichen Praxis werden ernsthafte Vergiftungen nur selten beobachtet, was jedoch nicht heißt, dass Zwiebelartige für Hunde unbedenklich oder gar gesund sind.

Fehlen in keiner Küche: Zwiebeln und Knoblauch

Fehlen in keiner Küche: Zwiebeln und Knoblauch

Knoblauch als Mittel gegen Zecken ?
Sicher ist Knoblauch im Futter immer noch gesünder als der Biss einer mit Borreliose infizierten Zecke. Außerdem enthält Knoblauch deutlich weniger N-Propyldisulfid als Zwiebeln, so dass der Hund für ernsthafte Probleme schon mehrere Zehen Knoblauch fressen müsste. Insofern wäre mein Rat: Wenn Sie mit der Gabe von Knoblauch gegen Zecken gute Erfahrungen gemacht haben und Ihr Hund keine Symptome zeigt, die auf eine Vergiftung oder Unverträglichkeit hindeuten, so spricht eigentlich nichts gegen Knoblauch als Mittel gegen Zecken. Um den Organismus des Hundes so weit wie möglich zu schonen ist es jedoch ratsam, die Knoblauch-Kur in den Herbst- und Wintermonaten, in denen keine Zeckengefahr besteht, auszusetzen.

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