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Sommer, Sonne, Sonnenbrand – Fell alleine schützt nur bedingt

Endlich ist es so weit: der Sommer ist da. Für uns eine Freude, kann die brennende Sonne für unsere vierbeinigen Freunde schnell zum Problem werden. Da Hunde nicht schwitzen können (oder genauer gesagt nur an wenigen Körperstellen wie z.B. zwischen den Zehen) müssen sie ihre Körpertemperatur über Hecheln regeln. Außerdem bieten Hunde der Sonne naturgemäß durch ihren Vierfüßlerstand eine große Oberfläche, wodurch das Tier noch leichter überhitzt und sich die Gefahr eines Sonnenbrandes vergrößert. Deshalb sollte man, vor allem bei Hunden mit langem, dichtem oder sehr dunklem Fell, lange Spaziergänge oder Aktivitäten in der prallen Sonne vermeiden.

Hund Sonnenbrand vorbeugen

Ungeeignet: Menschen-Sonnenbrille am Hund

Bei hellen Hunden, solchen mit sehr feinem, weichem Fell, wenig pigmentierter Haut oder solchen mit nur spärlicher Behaarung sollte man außerdem darauf achten, dass die Haut nicht verbrennt. Vor allem die Innenseiten der Ohren, die Oberseite des Kopfes und der Nasenrücken sind sonnenbrandanfällig. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, den Hund über längere Zeit der Sonne auszusetzen, so sollten Sie diese Stellen mit Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor behandeln. Die Eingenschutzzeit menschlicher Haut beträgt gerade einmal 10 Minuten und die Haut von Hunden ist fast genauso empfindlich. Benutzen Sie am besten Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und ohne Parfum. Praktisch sind spezielle Sonnenschutzmittel für Tiere oder für Kinder als Milch oder Spray. Cremes sind aufgrund der zähen Konsistenz weniger geeignet, weil man sie extrem schlecht im Fell verteilen kann.

Auch die Haut rund um die Augen verdient besondere Aufmerksamkeit. Die Haut ist dünn und empfindlich, jedoch kann man hier kein Sonnenschutzmittel auftragen. Sonnenmilch in den Augen reizt die empfindliche Hornhaut, brennt und lässt die Augen tränen. Bei normalem Aktivitätslevel ist das selten ein Problem, wenn man jedoch viele Outdoor-Aktivitäten wie Agility, Zuchtshows oder lange Wanderungen macht sollte man auch über einen geeigneten Augenschutz nachdenken. In diesem Fall ist es eine gute Idee, den Hund an eine spezielle Hunde-Sonnenbrille zu gewöhnen. Achten Sie beim Kauf auf 100% UV-Schutz. Diese Brillen sind gewöhnungsbedürftig, keine Frage. Allerdings verhindern sie einen schmerzhaften Sonnenbrand um die Augen herum und auch im Alter hat der Hund einen Vorteil: die vorzeitige Eintrübung der Linse (Grauer Star), welche langfristig zur Erblindung führen kann, entsteht maßgeblich durch die UV-Strahlung, der die Augen des Hunds im Laufe des Lebens ausgesetzt war. Mit einer gut passenden Sonnenbrille kann man hier sinnvoll vorbeugen.

Übrigens: Hunde, die komplett ohne Fell durchs Leben toben wie Chinese Chrested oder mexikanische Nackthunde sollte man im Sommer komplett eincremen. Obwohl die Haut meist dunkel pigmentiert ist ist bei diesen Rassen die Sonnenbrandgefahr besonders hoch.

Weiterlesen? Mehr Infos zum Thema Sommer und Hund unter Anderem in dem Artikel “Hund im Sommer – worauf achten, wenn die Temperaturen steigen?

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