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Jasmin Layer: Mit dem Vierbeiner am Gardasee (Gastartikel)

Jeder Hundebesitzer kennt diese Situation: Kaum denkt man über die Sommer- oder Herbstferienplanung nach, kommt einem der Hund in den Sinn. In den meisten Fällen entscheidet man sich nach etwas hin und herüberlegen, dass der vierbeinige Freund mitkommen soll, wodurch jedoch viele Reiseziele plötzlich wegfallen. Wer trotzdem nicht auf ein mediterranes Klima verzichten will, sollte einen Urlaub am Gardasee in Betracht ziehen.

Begrenzt von den Alpen im Norden und der Poebene im Süden bietet die Region um den größten See Italiens eine besonders abwechslungsreiche Landschaft, was auch dem Vierbeiner zu Gute kommt. Das weitläufige Netz von Wanderwegen umfasst sowohl hügelige Pfade in Richtung Norden, welche bei Mensch und Tier eine gewisse Kondition erfordern, als auch gemütliche flachere Wege am Südufer des Sees. Dort ist das Ufer besonders dicht besiedelt und die malerischen Ortschaften laden zum Verweilen ein. Auch das Klima ist sehr hundefreundlich, da trotz der Hitze im Sommer stets angenehm kühle Seewinde auftreten.

Eine Besonderheit ist, dass es seit kurzem sogar umzäunte Strandabschnitte gibt, welche perfekt auf die Bedürfnisse von Hund und Frauchen/Herrchen abgestimmt sind. Dort dürfen die Vierbeiner sogar ohne Leine baden und tollen, was vor ein paar Jahren noch undenkbar war. Der bekannteste Hundestrand ist der 1000 Quadratmeter große „Bau Beach“ im Südosten des Sees, dessen exotische Vegetation am Ufer zu langen Spaziergängen einlädt. Am Strand stehen für die erschöpften Hundebesitzer Liegen bereit und die Hunde werden mit Wasser und Schattenplätzen versorgt.

Ein wichtiger Punkt ist, dass in Italien Leinen- und Maulkorbpflicht herrscht. Letztere wird zwar nicht übertrieben ernst genommen, jedoch sollten Sie immer einen Maulkorb mitführen für den Fall, dass ihn jemand sehen möchte. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln wird man im Normalfall dazu aufgefordert, seinem Hund den Maulkorb anzulegen. Besorgen Sie daher ein Exemplar, das luftdurchlässig ist und im Bestfall Ihrem Vierbeiner nicht beim Trinken hindert.

Bevor Sie mit Ihrem Hund in Italien einreisen dürfen, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Wenn er noch keinen Heimtierausweis besitzt, beantragen Sie diesen beim Tierarzt. In diesem Ausweis steht der Impfstatus des Hundes und dessen Aussehen und Merkmale. Ohne eine gültige Tollwutimpfung darf Ihr Tier nicht in ein anderes EU-Land einreisen, somit prüfen Sie, ob diese noch aktuell ist. Weiterhin muss der Hund zur eindeutigen Identifizierung einen Mikrochip unter der Haut haben. Sollte Ihr Vierbeiner noch vor Juli 2011 eine Tätowierung bekommen haben, die noch gut lesbar ist, muss er nicht zwingend gechippt werden. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite des Deutschen Tierschutzbundes.

Vielen Dank an Jasmin Layer für den schönen Gastartikel! 🙂

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