Hundehalsbaender nach Wunsch mit Bestickung und auf Maß gefertigt

Welpenernährung – ein nie enden wollendes Thema

Eine aufregende Zeit: ein Hundewelpe kommt ins Haus. Gerade wenn es der erste Hund ist steht man gleich zu Beginn vor der großen Frage, wie man das neue Familienmitglied am besten und vor allem gesund ernährt.

Einfach irgendetwas oder gar Reste vom Mittagstisch sollte man einem Hund in keinem Alter füttern, der Fütterung in den ersten 12 Lebensmonaten kommt aber besondere Bedeutung zu. Hunde mit einer sehr großen Endgröße wie beispielsweise Doggen, Greyhounds oder Mastiffs haben einen ganz anderen Nährstoffbedarf (weniger Eiweiß, mehr Kohlenhydrate und Fett) als mittlere oder kleine Hunde, egal ob Mischlinge oder Rassehund. Der Grund: Hunde kleiner Rassen wachsen viel schneller bzw. erreichen in jüngerem Alter ihre endgültige Größe als mittlere oder gar große Hunde. Greyhounds beispielsweise können bis zu 2 Jahre wachsen, bis sie ihre endgültige Größe erreicht haben. Selbstverständlich verlangsamt sich das Wachstum mit der Zeit.

Welpe sitzend

Was gibts’s denn heute zu essen?

Welpen wachsen in den ersten Monaten buchstäblich wie Pilze nach Regen und legen dann ab ca. 7 Monaten (große Rassen ab ca. 9-12 Monaten) nur noch wenig an Größe zu. In dieser Zeit verändert sich durch die jetzt ausgeschütteten Hormone dennoch der Knochenbau, die Knochen werden dicker und stabiler, Wachstumsfugen (das sind die Teile am Knochen, an denen der Knochen wächst) schließen sich, die Muskulatur wird kräftiger, die Statur erwachsen. Erst wenn der Hund wirklich erwachsen ist, also den Hormonstatus eines erwachsenen Rüden oder einer erwachsenen Hündin erreicht hat, ist auch das Wachstum abgeschlossen. Aus diesem Grund sollten Hunde nicht zu früh kastriert werden. Bei extrem jung kastrieren Hunden wird durch die fehlenden Hormone sogar das Wachstum insgesamt gestört.

Für die ersten Lebensmonate sollte man auf jeden Fall spezielles Welpenfutter füttern. Idealerweise nicht ausschließlich Trockenfutter, sondern im Wechsel mit Feuchtfutter, vermischt mit Getreideflocken oder eingeweichtem Trockenfutter. Warum? Ganz einfach: wollen Sie jeden Tag Bundeswehr-Dauerkekse essen? Eben! 😉

Tipp: Abwechslung auch im Napf

Eine große Auswahl hervorragender Hundefuttersorten für jede Größe, jedes Gewicht und jeden Aktivitätsgrad findet man bei royal-hundefutter-shop.de. Wählen Sie für das Alter und die Größe Ihres Hundes das richtige Futter aus und wechseln Sie auch ruhig mal die Sorte.

Wichtig: 
Die Größenangabe auf Hundefutter bezieht sich immer auf die Endgröße des Hundes, die erwartet wird. Ihre Dogge bekommt also auch mit 8 Wochen Futter für Riesenrassen, auch wenn an dem kleinen Tropf noch nichts wirklich Riesiges ist 😉

Die alte Empfehlung, dem Hund zeitlebens das gleiche Futter zu füttern nach dem Motto „das hat er vertragen, dann bekommt er nichts anderes mehr“ ist längst überholt. Bedenken Sie, dass Ihr Hund je nach Rasse bis zu 15 Jahre alt werden kann. Was, wenn das „einzig wahre Futter“ nicht mehr erhältlich ist, die Rezeptur wechselt oder dem Hund schlicht nicht mehr schmeckt? Vielleicht sind Sie ja auch unterwegs und das gewohnte Futter steht nicht zur Verfügung? Wenn Ihr Hund bzw. dessen Verdauungssystem nur auf ein einziges Futter fixiert ist kann er, wenn Sie gezwungenermaßen etwas anderes füttern müssen, Magen- und Darmprobleme bekommen. Besser ist es, dem Hund schon im Welpenalter Abwechslung zu bieten. So ist der Verdauungsapparat des Hundes Abwechslung gewohnt und wird nicht plötzlich mit ungewohntem Futter „überfallen“.

 

Wichtig:
Achten Sie auch beim Futterwechsel darauf, dass die verschiedenen Futtersorten in etwa die gleiche Zusammensetzung an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett haben. Die Zusammensetzung der jeweiligen Futtersorten sowie ungefähre Mengenangaben finden Sie auf den Futterpackungen als erste Orientierung. Die genaue Futtermenge finden Sie ganz schnell selbst heraus: wird der Welpe dicker war’s zu viel, nimmt er ab, war’s zu wenig. Welpen sollten knuddelig, aktiv, neugierig und rund aber nicht fett sein. Keine Angst, Sie werden das Hundekind schon schaukeln. 😉

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