Tag: Hundeerziehung

Kind und Kegel zu Besuch bei Hundehaltern? Aber sicher!

In den Medien liest man immer wieder erschreckende Berichte von Kindern oder Babies, die Hunden zum Opfer fallen. Gerade Nicht-Hundehalter sind von solchen Meldungen oft verunsichert und verbieten ihren Kindern den Kontakt zu Hunden völlig. Das ist allerdings unnötig und für die Kinder auch sehr schade, denn sie profitieren sehr wohl vom Kontakt zu Hunden. Einige Richtlinien sollten allerdings unbedingt beachtet werden, dass das Zusammentreffen harmonisch und sicher verläuft:

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Grundsätzliches zur Hunde-Erziehung: die Begleithundprüfung (BH)

Die Begleithundprüfung bzw. die Prüfung zum Begleithund ist Voraussetzung zur Teilnahme an anderen Wettkämpfen und Hundesportveranstaltungen wie beispielsweise Agility oder Obedience. Aber auch für den „normalen“ Familienhund ist die Ausbildung zum Begleithund wünschenswert, lernt der Hund hier doch das grundsätzliche Hunde-ABC für den gelassenen Umgang mit anderen Hunden, Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Kindern. Ein echtes Plus für den Alltag, egal ob man nur einen Kurs absolviert oder nach Abschluss die offizielle Prüfung dann wirklich ablegt oder eben nicht.

Wie gesagt, für weitere Aktivitäten im Hundesportbereich ist die bestandene BH Pflicht. Ohne Begleithund-Status keine Wettbewerbsteilnahme.

Was muss der Hund können, um eine Begleithundprüfung abzulegen?

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Erziehungs-Basics: Sitz, Platz, Komm, Bleib!

Im letzten Artikel zum Thema Kommandos “Die wichtigsten Kommandos” haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was ein Hund heute als absolut unabdingbare, aller-wichtigste Grundlagen können muss, um auch im Großstadtdjungel zu überleben. Wie sich gezeigt hat sind Sitz und Platz in dieser Auswahl nicht mit dabei gewesen. Warum nicht? Ganz klar: wenn mein Hund nicht begriffen hat, dass er an der viel befahrenen Straße auf gar keinen Fall ohne Kommando aus dem Auto springen darf und es deshalb zum Unfall kommt bringt ihm das tollste SITZ nichts mehr.

Dennoch sollte jeder Hund natürlich über besagte Überlebens-Richtlinien auch das ein oder andere Kommando beherrschen, das es uns Menschen leichter macht mit dem geliebten Vierbeiner umzugehen.

Schauen wir uns Sinn und Unsinn der einzelnen Kommandos an:

SITZ!

Nach einem scharf gesprochenen SITZ setzt sich der Hund brav hin, schaut zu seinem Herrn auf und ist stolz auf sich. Eine tolle Übung und sehr erhebend, wenn man entweder gerade dem doofen Nachbarn mal zeigen will, was ein gut erzogener Hund so kann oder, weniger egozentriert, einfach irgendwas am Hund machen muss oder will. Vom An- oder Ableinen bis zum kritischen Blick, ob das kleine schwarze, runde Ding am Ohr denn nun ein Krümel Erde oder doch eine Zecke ist hat man, wenn der Hund das Kommando SITZ zuverlässig beherrscht, leichtes Spiel. Man kann in Ruhe die Ohren nach Zecken durchsuchen, das Halsband anlegen, die Leine ans Geschirr klippsen oder was auch immer mal zu tun gedenkt. Eine gute Sache, das Sitz, ganz klar.

Übrigens: als Belohnung für eine gelungene Übung muss es nicht unbedingt immer das obligatorische Leckerchen sein. Eine kleine Spiel-Einheit hält aufmerksam und begeistert Mensch und Hund 😉

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