Month: September 2013

Schüssler Salze für Hunde

Die Homöopathie ist in Reiterkreisen inzwischen ein nicht wegzudenkender Weg, sein Pferd in vernünftigem Rahmen selbst zu behandeln. Arnika bei Verstauchungen, Silicea bei Problemen mit dem Bandapparat und den Sehnen sind Gang und Gäbe. Weniger bekannt aber nicht minder wirkungsvoll sind Schüssler Salze. Auch sie werden durch Potenzierung, also laienhaft ausgedrückt Verdünnen, hergestellt und sind meist als Tabletten im Handel erhältlich. Im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln, bei denen verschiedene körperfremde Stoffe, teilweise sogar Gifte, durch Verdünnen wirksam gemacht werden, bestehen Schüssler Salze aus im Körper vorkommenden Stoffen. Das Prinzip ist dabei, dass sich die Verhältnisse mancher, manchmal nur in winzigsten Mengen vorhandener, Stoffe verschieben. Dieses Ungleichgewicht kann durch die Gabe der passenden Schüssler Salze für Tiere ausgeglichen werden. …

Infektionskrankheit Staupe – wieder auf dem Vormarsch? Teil 2

Lesen Sie bitte Teil 1 dieses Artikels >> HIER <<

….Vor allem bei ansonsten gesunden, erwachsenen Hunden kann die Staupe in diesen Formen bleiben und heilt meist binnen 2-4 Wochen aus. Leider kann das Virus aber auch weiter wüten und das Nervensystem befallen. Dies vor allem bei sehr jungen Hunden, Hundesenioren, geschwächten Tieren zum Beispiel nach Trächtigkeit, während des Säugens oder nach gerade erst überstandener (anderer) Krankheit. Kommt auf dieses schlechte Allgemeinbefinden und die verschlechterte Immunlage auch noch eine Staupe-Infektion „obendrauf“ so ist die neurologische Verlaufsform sehr wahrscheinlich. …

Infektionskrankheit Staupe – wieder auf dem Vormarsch? Teil 1

Gleich 16 Waschbären mit dem Verdacht auf Staupe-Infektion sind im Raum Trendelburg (Hessen) entdeckt worden. Staupe ist für unsere vierpfotigen Freunde eine wirklich ernst zu nehmende Gefahr. Glücklicherweise können wir unsere Hunde mit einer Impfung wirksam schützen.

Staupe – eine Virusinfektion

Staupe ist eine sehr ernste Virusinfektion, eng verwand mit dem Masernvirus der Menschen. Als Virus kann man dem Staupe-Virus nicht durch Antibiotika zu Leibe rücken, der Körper muss mit einer Infektion mit Hilfe der körpereigenen Immunantwort selbst klar kommen. Übersteht ein Organismus eine Staupe-Infektion, so ist er immun, denn es wurden sogenannte Antikörper ausgebildet, die eine erneute Erkrankung verhindern. Das verantwortliche Virus, das die Staupe auslöst, ist das Canine Staupevirus (CDV, Canine Distemper Virus). Es ist hochinfektiös und die Ansteckung erfolgt meist über die Maul- und Nasenschleimhaut aufgenommen.

 

Waschbär
Möglicher Überträger der Staupe: Waschbär

Ein empfindliches Virus

Glücklicherweise überlebt der Staupe-Virus außerhalb lebendiger Organismen nur …

Rasseportrait: Labrador Retriever

Bekannter ist der Labrador Retriever unter dem Trivialnamen Labrador oder kurz Labbi. Er ist wohl eine der bekanntesten Hunderassen, denn Labbies fehlen auf keiner Hundewiese. Warum das so ist? Ganz klar: es sind die perfekten Familienhunde.

Das Interieur

Charakter und Wesen des Labrador sind tadellos. Er ist ein ruhiger, gelassener und freundlicher Zeitgenosse, dem Aggressivität, Angst oder Schreckhaftigkeit völlig fremd sind. Menschen gegenüber verhält sich der typische Labrador stets aufgeschlossen und freundlich und verzeiht jedem, auch Kindern, Fehler im Umgang. Nicht zuletzt seine geduldige Art hat ihm einen festen Platz als Familienhund eingebracht, denn ein rassetypischer Labrador beisst niemals einfach zu, selbst wenn der zweijährige Sprössling ihm kreischend vor Vergnügen am Ohr hängt. …

Halsbandbreiten – eine Richtlinie

Beim Thema Geschirr oder Halsband scheiden sich die Geister, keine Frage. Aber auch bei der Auswahl des richtigen Halsbandes ist immer wieder die Frage, welches Halsband denn nun das Richtige ist oder besser gesagt, wie breit das Band sein soll, um dem Hund den größtmöglichen Tragekomfort zu bieten.

Falsch und mehr als veraltet ist die Annahme,dass das Halsband vom Hund umso besser akzeptier wird, je schmaler es ist. Der Gedanke, dass sich der Hund sicher an zu viel Halsband am Hals stört und daher das Halsband möglichst schmal sein sollte ist längst überholt und wurde sogar als gesundheitsschädlich entlarvt. Seien wir ehrlich – jeder Hund zieht mal an der Leine, und sei er noch so gut erzogen. Das läufige Weibchen, der lustige Hase, …

Erziehungs-Basics: Sitz, Platz, Komm, Bleib!

Im letzten Artikel zum Thema Kommandos “Die wichtigsten Kommandos” haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was ein Hund heute als absolut unabdingbare, aller-wichtigste Grundlagen können muss, um auch im Großstadtdjungel zu überleben. Wie sich gezeigt hat sind Sitz und Platz in dieser Auswahl nicht mit dabei gewesen. Warum nicht? Ganz klar: wenn mein Hund nicht begriffen hat, dass er an der viel befahrenen Straße auf gar keinen Fall ohne Kommando aus dem Auto springen darf und es deshalb zum Unfall kommt bringt ihm das tollste SITZ nichts mehr.

Dennoch sollte jeder Hund natürlich über besagte Überlebens-Richtlinien auch das ein oder andere Kommando beherrschen, das es uns Menschen leichter macht mit dem geliebten Vierbeiner umzugehen.

Schauen wir uns Sinn und Unsinn der einzelnen Kommandos an:

SITZ!

Nach einem scharf gesprochenen SITZ setzt sich der Hund brav hin, schaut zu seinem Herrn auf und ist stolz auf sich. Eine tolle Übung und sehr erhebend, wenn man entweder gerade dem doofen Nachbarn mal zeigen will, was ein gut erzogener Hund so kann oder, weniger egozentriert, einfach irgendwas am Hund machen muss oder will. Vom An- oder Ableinen bis zum kritischen Blick, ob das kleine schwarze, runde Ding am Ohr denn nun ein Krümel Erde oder doch eine Zecke ist hat man, wenn der Hund das Kommando SITZ zuverlässig beherrscht, leichtes Spiel. Man kann in Ruhe die Ohren nach Zecken durchsuchen, das Halsband anlegen, die Leine ans Geschirr klippsen oder was auch immer mal zu tun gedenkt. Eine gute Sache, das Sitz, ganz klar.

Übrigens: als Belohnung für eine gelungene Übung muss es nicht unbedingt immer das obligatorische Leckerchen sein. Eine kleine Spiel-Einheit hält aufmerksam und begeistert Mensch und Hund 😉

Die wichtigesten Kommandos

Die Geister scheiden sich bei Hunde-Themen extrem, sei es was die Ernährungs-Frage angeht als auch die Frage, was Schnuppi denn nun wirklich können muss, um ein gutes Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Hier soll die Frage geklärt werden, welche Kommandos denn nun wirklich die aller-aller wichtigsten sind, die jeder Hund zuverlässig und ohne langes „Nachfragen“ ausführen sollte.

Fragt man einen Hundebesitzer, so ist die spontane Antwort sicher „Sitz, Platz, Komm, Bleib und Fuß“. Theoretisch gut, aber stimmt das wirklich? Immerhin soll es in diesem Artikel um die Frage des absolut Überlebenswichtigen gehen und nicht um etwaige Begleithundeprüfungen. Also – was ist für den Welpen genauso wichtig wie für den Senior? …

Buchtipp: 101 Hundetricks

Sitz, Platz, Fuß, Aus! Wem das nicht reicht und wer seinem Hund ein paar Besonderheiten beibringen will, der ist bei diesem tollen Buch richtig beraten. Niemals hätte ich gedacht, dass es so einfach ist, einem Hund auch vermeintlich kompliziertere Sachen wie „Klavier spielen“ oder „Post holen“ beizubringen. Außerdem gibt es auch praktische Sachen wie beispielsweise dass der Vierbeiner seine Spielsachen wieder aufräumt. Vorbei die Zeiten, in denen man sich beim einfachen Laufen durchs Wohnzimmer auf dem Baumwoll-Kauseil fast den Hals gebrochen hat, weil Welpi das gute Stück nach dem lustigen Zerrspiel einfach irgendwo vergessen hat. 😉 Gut, auch mit diesen Tricks wird der Hund natürlich spielerisch „aufräumen“ und nicht zur Putzfee, aber es macht Spaß und ist eine wunderbare Abwechslung im tristen Alltag des heutigen Haus- und Familienhundes. Viele Rassen sind mit einfachem „PKF“-Gassi (Pipi, Kacki, Furzi) schlicht nicht ausgelastet. Und was macht ein Hund, der sich langweilt? Richtig! Er „beschäftigt“ sich selbst. Meist sehr zum Leidwesen des Besitzers.

Toll an diesem Büchlein ist, …