Month: June 2017

Natürliche Hilfe bei Gelenksproblemen – Grünlippmuschel

Hunde werden, wie könnte es auch anders, sein, alt. Und wie bei uns Menschen auch kommt es bei vielen Hunden im Alter zu Verschleißerscheinungen der Gelenke. Glücklicherweise kann man hier schon als Vorsorge, aber auch bei bereits vorliegenden Erkrankungen mit Hilfe natürlicher Mittel wunderbar helfen.

Ein natürliches und sehr bekömmliches Mittel für oder besser gegen Gelenksprobleme ist Grünlippmuschelextrakt, welches nicht nur bei akuten und chronischen Gelenksproblemen hilft, sondern sogar zur Vorsorge taugt. Grund dafür sind die in der Grünlippmuschel enthaltene Glykosaminoglykane, ein wichtiger Baustein der Gelenkschmiere.

Alter Hund
Viele Hunde bekommen im Alter Gelenksprobleme

 

Durch das Überangebot wird der Knorpel zur vermehrten Produktion angeregt und damit „läuft“ das Gelenk besser. Ein gut geschmiertes Scharnier, wenn man so will. Außerdem wird der Grünlippmuschel eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Das Fehlen von Nebenwirkungen und der fischige Geschmack macht ihren Einsatz problemlos. …

Homöopathie als ergänzende Therapie beim Hund

Kranke Tiere sind eine Katastrophe für uns Besitzer. Wir leiden mitunter schlimmer als unser geliebtes Tier, denn man steht so hilflos dabei während sie einen voller Leiden und Unverständnis anschauen. Der Tierarzt ist natürlich die erste, wichtigste und unbedingt aufzusuchende Stelle, wenn dem Tier etwas fehlt, denn eine fundierte Diagnose und die passende Therapie, rechtzeitig (!) verordnet, sind entscheidend.

Trotzdem wollen viele Tierhalter mehr tun. Deshalb wollen wir uns heute mit der Frage beschäftigen, ob Homöopathie Sinn macht und zwar nicht als alleiniges Heilmittel, sondern als Ergänzung zur klassischen Medikation.

Die Antwort hierauf ist vielschichtiger als man vermuten sollte, denn es kommt tatsächlich drauf an. Auf die Konstitution des Tieres, auf die verordnete Therapie und auch auf den Besitzer selbst. …

Streicheleinheiten für den Hund – wichtig und wohtuend

Die meisten Hunde mögen es, gestreichelt werden, zumindest von ihrer Bezugsperson oder Menschen, die sie kennen und denen sie vertrauen. Streicheleinheiten sind dabei nicht nur eine nette Art, sich mit dem Hund zu beschäftigen, sie sind auch gesund. Streicheln schüttet Oxytocin aus, das „Wohlfühlhormon“. Und interessanterweise beruht das auf Gegenseitigkeit, das heißt, nicht nur der Gestreichelte, auch derjenige, der streichelt, profitiert vom Glückshormon-Schub.

So weit, so gut. Ich habe gleich zwei Kuschelmonster, die von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen können. Sobald man sich irgendwo nieder lässt und sie eine „unbenutzte“ Menschenhand erspähen stehen sie parat, um dem Umstand Abilfe zu leisten. Sie bieten sich völlig selbstlos als Beschäftigung für die Hand an…

Nun ist aber nicht jeder Hund von Natur aus ein Liebhaber von Streicheleinheiten, manchen Hunden muss man erst zeigen, wie schön und entspannend das sein kann.

Wichtig: Manche Hunde hassen es, vielleicht aufgrund schlechter Erfahrungen, angefasst zu werden. Bitte NIEMALS einen Hund zwingen. Entweder, er merkt mit der Zeit nach kleinen, mit reichlich Lob und Keksen versehenen Streicheleinheiten, dass ihm das gut tut und genießt es, oder eben nicht. Im letzteren Fall sollte man den Hund dann einfach in Ruhe lassen. Wie gesagt, nicht jeder Hund schätzt Streicheleinheiten und zwingen sollte man wirklich keinen.

Einige Punkte sollte man beim Streicheln von Hunden, vor allem, wenn man sie nicht kennt, immer beachten: …

Sommerferienzeit – das Leiden der Haustiere

Die Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihr die unsägliche Zeit zu der Haustiere aller Art, aber vor allem Hunde, ausgesetzt werden.

Und als wäre das alleine nicht schlimm genug, bleiben viele der Hunde ohne Wasser und Futter irgendwo an einem wenig einsehbaren Platz auf einer Raststätte an der Autobahn zurück. Ihre „Familie“ fährt in Urlaub, der arme Hund wartet und wartet und leidet Hunger, Durst und unter der Hitze. Auch im Schatten.

Deshalb einmal mehr der Aufruf an Tierbesitzer, die ihr Tier nicht behalten wollen: …

Hol das Stöckchen! – Sicherheit beim Apportierspiel

Hunde apportieren gern, zumindest die meisten. Man kann sie stundenlang mit größter Begeisterung beschäftigen, und wenn Herrchen oder Frauchen längst einen lahmen Arm haben quengelt Schnuffi immer noch mit dem erwartungsvollen „nur noch einmal, bitte bitte“-Blick.

Weniger schön ist, dass bei ungeeigneten Apportiergegenständen ernsthafte Unfälle passieren können oder langfristige Schäden anrichten.

Das Stöckchen

Der Klassiker unter den Apportier-Spielzeugen ist das Stöckchen, keine Frage. Immer und praktisch überall greifbar oder schnell mal – heimlich – von einem Baum oder Strauch abgerissen und schon kann das Spiel beginnen.

Ungeeignet zum Apportieren: Holzstöcke
Ungeeignet zum Apportieren: Holzstöcke

Leider ist das Stöckchen auch das gefährlichste Spielzeug, denn es bietet gleich mehrere Verletzungsmöglichkeiten. Beim Zernagen kann Holz absplittern und entweder in Zunge oder Zahnfleisch eindringen und hier Wunden verursachen oder es werden Teile Verschluckt und es entstehen Wunden im Hals, in der Speiseröhre oder gar im Darm. …

Geweihstangen, Kauwurzeln und co – Zahnschaden statt Kauspaß

Inzwischen sieht man sie in jedem Zoohandel: Geweihstangen oder Geweihteile als Kauartikel für Hunde. Wärmstens angepriesen als Non-plus-Ultra der Hunde-Zahnpflege und als gesunde Beschäftigungstherapie für unterforderte Vierbeiner. Diese natürlichen Kaustangen machen Hund und Herr gleichsam glücklich, versprechen sie doch wochenlanges Kauvergnügen und aufgrund ihrer Härte das Fehlen der typschen „Kauartikel-Schleimspur“ auf jedem Möbelstück. So weit zur Theorie.

Der neue Trend als Kauartikel: Geweihstangen
Der neue Trend als Kauartikel: Geweihstangen

 

In der Praxis stellt sich wieder einmal heraus, dass eben nicht alles Gold ist, was die Futtermittel-Hersteller und selbsternannte Fachleute so freudig anpreisen. Geweihstangen sind als Kau-Artikel schlichtweg zu hart. Genau wie die auch immer mehr in Mode kommenden „Kauwurzeln“ und die schon von jeher nicht geeigneten Tragknochen sind auch Geweihteile so hart, dass die Zähne der Hunde beim Kauen nicht profitieren, sondern Schaden nehmen. …

Schlaf und Lernen – ein untrennbares Duo

„Gelerntes festigt sich im Schlaf“, das hat jedenfalls meine Oma schon immer behauptet. Und es stimmt. Ich erinnere mich noch lebhaft an eine schier unbezwingbare Menge Latein-Vokabeln, die ich mir vor gefühlten 100 Jahren für einen Kurztest am Folgetag reinpauken wollte. Als ich ins Bett ging dachte ich noch „ok, das wird nix…“ und am Tag danach waren sie tatsächlich da. Abrufbar und parat für den dämlichen *hust* – Verzeihung – lebenswichtigen Latein-Vokabel-Test. Ich hatte eine eins minus.

Gut, heute weiß ich davon nichts mehr, aber das Ganze ist auch schon ein paar Jährchen her und man benutzt Latein ja nun mal nicht täglich. 🙂

Beim Menschen ist die Erkenntnis, dass man das Gelernte im Schlaf festigt und es dann leichter abrufbar wird nicht neu. Und ja, es gibt auch wissenschaftliche Studien dazu, die das, was Oma schon längst wusste, in Zahlen beweisen. …

Kokosöl gegen Zecken beim Hund

Und wieder ist es so weit, dieses Jahr sogar besonders schlimm: die Zecken stürzen sich wie kleine, infektiöse Piranhas auf unsere vierbeinigen Freunde. Leider sind die Zecken im Vormarsch und nicht nur das, die warmen Temperaturen scheinen zudem die Belastung mit allerlei Keimen zu begünstigen. Die meisten wissen ja inzwischen, dass Zecken für Mensch und Tier gleichermaßen gefährlich sind und unschöne Krankheiten wie FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, also Hirnhaut-Entzündung) und Lyme-Borrelliose verbreiten. Dessen nicht genug sind inzwischen auch Zecken in unseren Breiten von Erregern wie Leishmaniose befallen, die sie beim Biss weiter geben. Auch diese Infektionskrankheit ist sowohl für Menschen als auch für Hunde und andere Tiere extrem gefährlich.

Es gilt also, die Zecken nicht nur nach Biss zu entfernen und die Stelle zu desinfizieren und zu beobachten, am besten verhindert man den Zeckenbiss von vorne herein.

Leichter gesagt als getan, denn die meisten natürlichen Abwehr-Mittelchen sind nur bedingt wirksam, die chemischen „Hämmer“ wollen viele nicht oder nur sehr vorsichtig anwenden, was sicher sinnvoll ist. …