Hundehalsbaender nach Wunsch mit Bestickung und auf Maß gefertigt

Hund und Fahrrad Teil 1 – bis die Pfoten Blasen werfen

Die Temperaturen steigen und Herrchen und Frauchen holen alljährlich das Fahrrad raus. Im Zeitalter von eBikes und Superakkus muss man nicht mal besonders sportlich sein, um sogar größere Touren mühelos zu bewältigen.

Umso wichtiger ist, es den Vierbeiner, so er denn unbedingt mit muss, richtig vorzubereiten und zu versorgen. Heute wollen wir uns zunächst einmal mit dem Thema Asphalt, dessen Temperatur und die Folgen für die Hundepfoten beschäftigen.

Die Temperatur des Bodens

Asphalt heizt sich auf. Und daran ändert sich auch nichts, wenn man schnell drüber rennt, denn die Pfote hat bei jedem Schritt Kontakt zum heißen Boden und kühlt in der kurzen Schwebephase nicht ausreichend aus. So kann der Hund Verbrennungen bekommen oder, viel früher als jede Verbrennung, mit seiner Temperaturregulation in ernsthafte Bedrängnis kommen.

Ein besserer weil kühlerer Zeitpunkt zum Radeln mit Hund: Der Abend

Ein besserer weil kühlerer Zeitpunkt zum Radeln mit Hund: Der Abend

Hunde können nämlich, im Gegensatz zu uns Menschen, nicht schwitzen. Genau genommen können sie schwitzen, aber nur an den Pfoten, zwischen den Ballen. Heizt man nun dieses bisschen Schweiß auf glühendem Asphalt auch noch weg, fällt diese kleine Möglichkeit der Thermoregulation schon mal weg. Bleibt nur noch das Hecheln und so wahnsinnig effizient ist das nun mal nicht.

Dazu kommt, dass durch die Belastung der Pfote die Hornhaut Scherkräften ausgesetzt ist. Dafür ist die eigentlich gemacht, nur wenn das Ganze über Gebühr aufgeheizt wird gibt die Haut irgendwann auf. Der Hund bekommt Verbrennungen an den Pfoten und kann – und sollte auch – nicht mehr weiter laufen.

Als Faustregel gilt:

Wenn man selber mit den eigenen, unbekleideten Füßen problemlos 5 Minuten auf der Stelle auf dem sonnenbeschienenen Asphalt stehen kann ist der Boden auch für Hundepfoten kühl genug. Geht das nicht sollte man die Radtour auf die (sehr) frühen Morgenstunden oder den Abend kurz vor der Dämmerung verschieben. (Achtung: der Boden ist abends oft noch viele Stunden warm oder heiß – also abends immer erst oben beschriebenen Test machen, bevor es los geht.)

Übrigens: auch Eincremen oder mit Wasser kühlen hilft nicht zur Vorbereitung auf Radtouren in sengender Mittagshitze auf glühendem Boden. Das einzige, was da hilft ist, auf den Vierbeiner Rücksicht zu nehmen und die Tour zu einer kühleren Zeit zu machen.

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